Die optimale Losgrösse oder Bestellmenge
Sonntag, September 20th, 2009 by Mischa | Beschaffung und Logistik, Produktion | 6 Kommentare
Die Berechnungen der optimalen Bestellmenge in der Materialwirtschaft (Beschaffung) und der optimalen Losgrösse in der Produktion ist die selbe. Unterschiedlich sind die verschiedenen Einflussgrössen um auf das entsprechende Resultat zu gelangen.
Optimale Losgrösse
Die optimale Losgrösse bezeichnet jene Menge, die unter Berücksichtigung der auflagefixen und auflageproportionalen Kosten mit einem Minimum an Kosten pro Fertigungseinheit produziert werden kann.
Berechnung
Für die Berechnung der optimalen Losgrösse kann folgende Formel verwendet werden:
x = Anzahl Einheiten pro Fertigungslos
M = Gesamtzahl der während eines Jahres herzustellenden Einheiten eines bestimmten Produktes
Hfix = Gesamte fixe Herstellkosten eines Fertigungsloses
Lfix = Gesamte fixe Lagerkosten eines Fertigungsloses
hvar = Variable Herstellkosten für eine Einheit
q = Zins- und Lagerkostensatz/Jahr (in Potzenten)
Als Fertigungslos bezeichnet man jene Menge einer Sorte oder einer Serie, die hintereinander und ohne Umstellung oder Unterbrechung des Produktionsprozesses hergestellt wird.
Optimale Bestellmenge
Die optimale Bestellmenge ist jene Menge, bei der die Summe aus Beschaffungs- und Lagerhaltungskosten pro Stück ein Minimum bildet.
Berechnung
Für die Berechnung der optimalen Losgrösse kann folgende Formel verwendet werden:
x = Bestellmenge
M = Gesamte Beschaffungsmenge pro Jahr
a = auftragsfixe Kosten
p = Einstandspreis
q = Zins- und Lagerkostensatz/Jahr (in Potzenten)
Bilanzanalyse Online
Sonntag, August 16th, 2009 by Mischa | Betriebswirtschaft, Finanzbuchhaltung | Keine Kommentare
Bilanzdaten erfassen
Die Bilanz ist eine Momentaufnahme, d.h. die buchhalterische Abbildung der wirtschaftlichen Lage der Unternehmung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Aktiven (Vermögen) und Passiven (Schulden und Reinvermögen) werden einander gleichwertig gegenüber gestellt. Die Bilanz zeigt Bestände, nicht Abläufe oder Prozesse. Deshalb wird die bilanzbezogene Analyse auch statische Analyse genannt.
Anhand der folgenden Maske kann schnell und einfach eine Bilanz analysiert werden:
Auswertung
Nach der Eingabge werden die folgende Kennzahlen analysiert:
Kapitalstruktur (Passiven)
| Fremdfinanzierungsgrad (Fremdkapitalquote) | Fremdkapital / Gesamtkapital |
|---|---|
| Eigenfinanzierungsgrad (Eigenkapitalquote) | Eigenkapital / Gesamtkapital |
| Finanzierungsverhältnis (Anspannungsgrad) | Fremdkapital / Eigenkapital |
| Selbstfinanzierungsgrad | Zuwachskapital / Eigenkapital |
Vermögensstruktur (Aktiven)
| Intensität des Umlaufvermögens | Umlaufvermögen / Gesamtvermögen |
|---|---|
| Intensität des Anlagevermögens | Anlagevermögen / Gesamtvermögen |
| Investitionsverhältnis | Umlaufvermögen / Anlagevermögen |
Lquidität (Zahlungsbereitschaft)
| Liquiditätsgrad 1 | Liquide Mittel / Kurzfristiges Fremdkapital |
|---|---|
| Liquiditätsgrad 2 | ( Liquide Mittel + Forderungen ) / Kurzfristiges Fremdkapital |
| Liquiditätsgrad 3 | Umlaufvermögen / Kurzfristiges Fremdkapital |
| Liquiditätsstaffel |
|
|---|
Anlagedeckung (Goldene Bilanzregel)
| Anlagedeckungsgrad 1 | Eigenkapital / Anlagevermögen |
|---|---|
| Anlagedeckungsgrad 2 | ( Eigenkapital + langfr. Fremdkapital ) / Anlagevermögen |
| Anlagedeckungsstaffel |
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|---|
Auch direkt zu finden unter:
Sacheinlagegründung oder Apportgründung
Donnerstag, August 13th, 2009 by Mischa | Finanzbuchhaltung | Keine Kommentare
Beispiel der Sacheinlage- oder Apportgründung einer Aktiengesellschaft.
Ausgangslage
Das Aktienkapital der zu gründenden Bubatt AG beträgt Fr. 400′000.- und ist eingeteilt in 400 Aktien zu Fr. 1′000.- Nennwert. Die Gründungskosten werden nicht berücksichtigt.
Buchungstatsachen
- Zeichnung zu pari
Aktionär 1: 100 Aktien
Aktionär 2: 110 Aktien
Aktionär 3: 190 Aktien - Aktionär 1 und 2 zahlen den Gegenwert auf das Bankkonto ein.
- Aktionär 3 bringt als Gegenleistung folgende Sachwerte ein unde lässt die Differenz als Aktionärsdarlehen stehen:
a Waren Fr. 180′000.-
b Maschinen Fr. 120′000.-
c Mobilien Fr. 50′000.-
d Kreditoren Fr. 60′000.-
e Aktionärsdarlehen
Buchungen
- Aktionäre / Aktienkapital 400′000.-
- Bank / Aktionäre 210′000.-
- a Waren / Aktionäre 180′000.-
b Maschinen / Aktionäre 120′000.-
c Mobilien / Aktionäre 50′000.-
d Aktionäre / Kreditoren 60′000.-
e Aktionäre / Aktionärsdarlehen 100′000.-
Gründungsbilanz
Gründungsbilanz Bubatt AG vom 20_1
Beispiel Berechnung Bezugsrecht
Dienstag, August 11th, 2009 by Mischa | Betriebswirtschaft, Finanzbuchhaltung | Keine Kommentare
Ausgangslage
Das Aktienkapital von bisher 3 Mio. Franken wird um Mio. Franken erhöht (2′000 Aktion zu Fr. 500.- Nennwert). Der Emissionspreis beträgt Fr. 800.-. Der Kurs einer Aktie vor der Aktienkapitalerhöhung ist Fr. 1′050.-.
Ohne Formel
Um bei einer Aktienkapitalerhöhung das Bezugsrecht zu berechnen, gibt es zwei Möglichkeiten. Wer nicht mit der Formel arbeiten möchte, kann sich folgende Überlegungen machen:
| Wert von 3 alten Aktien zu Fr. 1′050.- | 3′150.00 | ||
| + | Wert von 1 neuen Aktie (Bezugspreis) | 800.00 | |
| = | Wert von 4 Aktien nach Kapitalerhöhung | 3′950.00 | |
| Wert von 1 Aktie nach Kapitalerhöhung | 987.50 | ||
| Wert von 1 Aktie vor Kapitalerhöhung | 1′050.00 | ||
| - | Wert von 1 Aktie nach Kapitalerhöhung | 987.50 | |
| = | Rechnerischer Wert des Bezugsrechtes | 62.50 | |
Mit Formel
Mithilfe der Formel für die Berechnung des Bezugsrechts kann das Bezugsrecht folgendermassen berechnet werden:
Bargründung einer Aktiengesellschaft
Dienstag, August 11th, 2009 by Mischa | Finanzbuchhaltung | 4 Kommentare
Beispiel der Bargründung einer Aktiengesellschaft.
Ausgangslage
Unter der Firma Hoppel AG entsteht eine neue Aktiengesellschaft. Das Aktienkapital beträgt Fr. 1′500′000.- und ist in 1′500 Aktien zu Fr. 1′000.- Nennwert eingeteilt. Sofern bei der Emission kein Agio entsteht, sind die Gründungskosten zu aktivieren. Der Zahlungsverkehr wickelt sich durch die Bank ab.
Buchungstatsachen
- Aktienzeichnung
- Aktienliberierung
- Beurkundungsgebühr, Handelsregistergebühr und Bankprovisionen (= abziehbare Gründungs- bzw. Emissionskosten) Fr. 10′180.-
- 1% Emissionsabgabe (Die ersten Fr. 1′000′000.- sind von der Steuer befreit.)
- Agioverwendung:
a. Deckung der Gründungskosten
b. Rest an allgemeine gesetzliche Reserve
Variante 1: Liberierung des Aktienkapitals zu 100%, Emissionspreis zu pari; 1′000.-
Buchungen
- Aktionäre / Aktienkapital 1′500′000.-
- Bank / Aktionäre 1′500′000.-
- Gründungskosten / Bank 10′180.-
- Gründungskosten / Bank 5′000.-
- a. -
b. -
Gründungsbilanz
Gründungsbilanz Hoppel AG vom 20_1
Variante 2: Liberierung des Aktienkapitals zu 40%, Emissionspreis zu pari; 1′000.-
Buchungen
- Aktionäre / Aktienkapital 1′500′000.-
- Bank / Aktionäre 600′000.-
Nicht einbezahltes Aktienkapital / Aktionäre 900′00.- - Gründungskosten / Bank 10′180.-
- Gründungskosten / Bank 5′000.-
- a. -
b. -
Gründungsbilanz
Gründungsbilanz Hoppel AG vom 20_1
Variante 3: Liberierung des Aktienkapitals zu 100%, Emissionspreis über pari; 1′200.-
Buchungen
- Aktionäre / Aktienkapital 1′500′000.-
Aktionäre / Agio 300′000.- - Bank / Aktionäre 1′800′000.-
- Gründungskosten / Bank 10′180.-
- Gründungskosten / Bank 7′820.-
- a. Agio / Gründungskosten 18′000.-
b. Agio / Allgemeine gesetzliche Reserve 282′000.-
Gründungsbilanz
Gründungsbilanz Hoppel AG vom 20_1
Übung: Finanzierungsvarianten beurteilen und entscheiden
Freitag, April 17th, 2009 by Mischa | Betriebswirtschaft, Übungen | Keine Kommentare
Diese Übung zeigt zwei verschiedene Finanzierungsvarianten (Obligationenanleihen oder Erhöhung des Aktienkapitals). Anhand von verschiedenen bekannten Werten, soll entschieden werden, welche Variante finanziell zu bevorzugen ist.
Übung: Debitorenverkehr über mehrere Jahre
Donnerstag, April 16th, 2009 by Mischa | Finanzbuchhaltung, Übungen | Keine Kommentare
Zusammengefasster Geschäftsverkehr für zwei aufeinander folgende Jahre einer Warenhandelsunternehmung. Verbuchung des Debitorenverkehrs und Berechnung von Delkredere.
Übung: Bestimmung von juristischen Personen
Donnerstag, April 16th, 2009 by Mischa | Finanzbuchhaltung, Übungen | Keine Kommentare
Übung 9: Welche Rechtsformen sind juristische Personen?
Kreuze diejenigen Rechtsformen an, welche als juristische Personen bezeichnet werden:
Aufgabe 9 prüfen
Übung: Einzelunternehmung – Bestimmung Jahreserfolg
Mittwoch, April 15th, 2009 by Mischa | Finanzbuchhaltung, Übungen | Keine Kommentare
Übung 7: Bestimmung des Jahreserfolges einer Einzelunternehmung
Ausgangslage
Vom Privat- und Kapitalkonto der Einzelunternehmung P. Räber sind die folgenden Zahlen bekannt:
| Privatkonto | Sollumsatz bis 31.12. | 130 |
|---|---|---|
| Habenumsatz bis 31.12. | 104 | |
| Kapitalkonto | Anfangsbestand am 1.1. | 312 |
| Kapitaleinlagen/-rückzüge | keine | |
| Schlussbestand am 31.12. (nach allen Buchungen) |
279 |
Aufgabe 7
Wie gross ist der Jahreserfolg?
Aufgabe 7 prüfen
Übung: Stille Reserven – Wirkung auf den Unternehmenserfolg
Mittwoch, April 15th, 2009 by Mischa | Finanzbuchhaltung, Übungen | Keine Kommentare
Wie wirkt sich die Bildung und Auflösung von stillen Reserven auf den Unternehmenserfolg aus? Diese Übung zeigt die Veränderung auf.
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