Kreativitätstechnik – Morphologischer Kasten

Samstag, Januar 23rd, 2010 by Mischa | Projektmanagement | Keine Kommentare

Hintergründe

Der Schweizer Astrophysiker Fritz Zwicky hat mit seiner „Methode des morphologischen Kastens“ die morphologische Ideenfindung ins Leben gerufen. Bei diesem morphologischen Problemlösungsansatz wird ein vielschichtiges Gesamtproblem in voneinander unabhängige Problemelemente (Teilprobleme) aufgeteilt. Für diese Teilprobleme werden Lösungen ermittelt und in einem Tableau zusammengestellt. Durch die Kombination der Teillösungen ergeben sich viele neue Gesamtlösungen von unterschiedlicher Attraktivität.

Vorgehensweise

Ein Problem wird in Elemente, Subprobleme oder Teilfunktionen (Parameter) aufgeteilt. Für die Parameter werden Ausprägungen (Teillösungen) gesucht und in einer Tabelle zusammengestellt. Das Tableau stellt das Gesamtlösungsfeld dar. Einzelne Lösungen entstehen durch Kombination von je einer Ausprägung pro Parameter (Linienzug). Es sollen Kombinationen gebildet werden, die eine Grundausrichtung haben und in sich stimmig (konsistent) sind.

Konzept des morphologischen Tableaus (klicken zum Vergrössern)

Konzept des morphologischen Tableaus (klicken zum Vergrössern)

Beispiel

Bei der Erstellung eines neuen Tisches könnte diese Methodik auf folgende Art und Weise angewendet werden:

Beispiel zur Anwendung des morhpologischen Kastens

Beispiel zur Anwendung des morhpologischen Kastens (klicken zum Vergrössern)

Vorteile

  • Vielschichtige Probleme können zielstrebig bearbeitet werden.
  • Ein erarbeitetes Tableau kann immer wieder verwendet werden.
  • Eher für kleine Gruppen (vier bis fünf Personen), evtl. auch individuell geeignet.

Nachteile

  • Parameterentwicklung ist ein ausgesprochen schwieriger Prozess.
  • Zeitbedarf schlecht planbar.
  • Bei der Bildung mehrerer Gesamtlösungen entsteht leicht Unübersichtlichkeit.
  • Vielzahl möglicher Lösungen macht Auswahl schwieriger.

Anwendungsempfehlungen

Diese Methode ist immer dann geeignet, wenn ein vielschichtiges (komplexes) Problem zu bearbeiten ist und Lösungen gesucht werden, die einem bestimmten Grundmuster folgen oder bestimmte Rahmenbedingungen nicht durchbrechen sollen.

Weitere Informationen

Artikel zum morphologischen Kasten als PDF downloaden

Wikipedia: Weitere Informationen zur morphologischen Analyse auf Wikipedia

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Wo ist das Januarloch?

Freitag, Januar 8th, 2010 by Mischa | Wirtschaftsinformatik | Keine Kommentare

Wir alle kennen es, das Januarloch. Doch bisher konnte uns niemand verraten wo genau es auf der Landkarte zu verzeichnen ist.

Hellikon, Schweiz. Nun hat sich das Januar-Loch sehr deutlich gezeigt: Nach einer schweren Finanzkrise der letzten Jahre hat sich das Januarloch sogar einige Tage zu früh geöffnet. Durch aufmarksame Spaziergänger wurde das Januarloch entdeckt und sofort fotografisch dokumentiert.

Das Loch in Hellikon

Das Loch in Hellikon. Quelle: a-z.ch News

Das Loch in Hellikon, Wissenschaftler haben bisher keine Erklärung für das Loch gefunden. Deshalb steht für uns fest: Das muss mit grosser Wahrscheinlichkeit das Januarloch sein.

Wer mehr darüber erfahren möchte, kann den Beitrag des Tagesanzeiger konsultieren oder sich auf a-z.ch News schlau machen.

Deutschland sucht den Superstar und Bohlen’s Sprüche

Donnerstag, Januar 7th, 2010 by Mischa | Allerlei, Englisch, Kommunikation | Keine Kommentare

Wo DSDS ist, ist auch Dieter Bohlen und seine legendären Sprüche nicht weit.

Vielleicht fragt Ihr Euch nun, was diese Sprüche auf dieser “Lern-Plattform” zu suchen haben? Wieso nicht mal was anderes auf englisch übersetzen.

Den englischen Artikel dazu findet Ihr hier.

“Ein Frosch hat mehr Power als Du.” – “A frog has more power than you.”

“Wenn das meine Zahnpasta hört, will die zurück in die Tube.” – “If my toothpaste heard that, it would go back to the tube.”

“Du sollst singen. Wir suchen hier keinen für eine Talkshow.” – “You should sing. We aren’t looking for someone for a talkshow.”

“Jeder in der Kelly-Family hat 700.000 Mal mehr Gefühl in der Stimme als du.” – “Anyone of the Kelly-Family has 700,000 times more of feeling than you.”

“Das, was dir fehlt, kann man nicht lernen.” – “What you don’t have is impossible to learn.”

“Ich könnte mir das vorstellen – so zwischen besoffener Elch und verrückter Frosch.” – “I could imagine it – something between a screwed elk and a potty frog.”

“Bewegen tust du dich wie ein angeschossenes Wildschwein.” – “You’re moving like a wounded boar.”

(Korrekturen als Kommentare herzlich willkommen)

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Arbeitgeber und die Macht über ehemalige Arbeitnehmer

Donnerstag, November 5th, 2009 by Mischa | Privatrecht | 2 Kommentare

Durch die Kenntnisse des betriebswirtschaftlichen Studiums, kann man Zusammenhänge von Organisationen in unserer Gesellschaft näher kennen lernen und besser verstehen. Dies möchte ich an einem fiktivem Beispiel demonstrieren.

Der heutige Beitrag widme ich verschiedenen Organen in unserer Gesellschaft:

  • Arbeitnehmer
  • Ausgleichskassen
  • Arbeitslose
  • Arbeitslosenkassen
  • Armee/Militär, Zivildienst, Zivilschutz
  • Arbeitgeber

Das der Arbeitgeber hier an letzter Stelle aufgelistet ist, heisst natürlich nicht, dass er den tiefsten Stellenwert geniesst. Ganz im Gegenteil: Er besitzt eine ungeahnte Macht, von der wir später noch mehr erfahren werden.

Vorgeschichte

Angenommen jemand leistet der Armee (oder dem Zivilschutz) durch einen Wiederholungskurs (WK) für zwei Wochen dienst, so hat der Arbeitgeber Anspruch für dessen Ausfall. Verständlich, da der Arbeitnehmer weiterhin seinen monatlichen Lohn bekommt. Damit dieser Anspruch dem Arbeitgeber gewährt werden kann, bekommt jeder Dienstleistende am Ende seines Kurses vom Rechnungsführer eine sogenannte EO-Karte (oder auch Anmeldung zur Erwärbsausfallentschädigung). Diese EO-Karte übergibt der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber. Der Arbeitgeber kann wiederum mit dieser von seiner Ausgleichskasse das Geld nachträglich einfordern.

Somit haben wir die Grundlage geschaffen, die wichtigsten Organisationen für eine interessante Verkettung weiter untersuchen zu können.

Einfach, aber doch kompliziert…

Durch die obige Darstellung wird klar, dass die Vernetzung von verschiedenen Organisationen zu komplexen Gebilden führen kann. Dies wird ersichtlich, wenn wir nun eine Komponente ändern:

Der Arbeitnehmer wird arbeitslos.

Angenommen der Arbeitnehmer verfällt der Arbeitslosigkeit, so können wir verschiedene Komponenten neu untersuchen: Fast logisch erscheint nun die Schlussfolgerung, dass der Arbeitgeber keinen weiteren Anspruch auf Erwerbsausfall geltend machen kann. Er muss seinen ehemaligen Arbeitnehmer nicht mehr bezahlen.

Wie sieht es nun mit der EO-Karte aus? Der Dienstleistende Militarist oder Zivilschützer erhält diese auch weiterhin. Da der arbeitslose Dienstleistende in den seltensten Fällen die Ausgleichskasse des ehemaligen Arbeitgebers kennt, wird die EO-Anmeldung auch weiterhin dem ehemaligen Arbeitgeber geschickt. Dieser bestätigt damit, dass der Dienstleistende nicht mehr dort angestellt ist und sendet die Bescheinigung an die Ausgleichskasse. Nun erfolgt jedoch die Auszahlung nicht mehr an den Arbeitgeber sondern an den Arbeitslosen der während seiner Arbeitslosigkeit der Armee dienst geleistet hat.

“Die Crux von Justizia”

Für den Arbeitslosen bedeutet dies, dass die Arbeitslosenkasse die Taggelder kürzt, da der Anspruch von der Ausgleichskasse verrechnet wird. Es wird hier bereits klar, dass der Arbeitslose länger auf einen Teil seines Geldes warten muss.

Aber, wie lange? So lange, bis alle beteiligten Organe ihren Verpflichtungen nachgegangen sind. Die Arbeitslosenkasse kann beispielsweise die Zahlung erst dann vollführen, wenn die EO-Karte vom ehemaligen Arbeitgeber eingetroffen ist. In den meisten Fällen kann man von einem problemlosen Ablauf sprechen.

Doch was ist, wenn der ehemalige Arbeitgeber die EO-Karte nicht weiterleiten möchte?  Dies erscheint im ersten Moment kurios, kann jedoch durchaus vorkommen.

Der Arbeitgeber vollbringt eine Leistung, für die er keinerlei Entgelt bekommt: Die Pflicht des Weiterleitens und Bestätigen der EO-Anmeldung. Bei Unternehmen mit funktionierender Buchhaltung und einwandfreien Abläufen wird dies kein Problem darstellen. Jedoch bei kleineren Firmen, die sich ihrer Pflicht nicht bewusst sind oder nun mit einem Druckmittel ausgestattet werden.

Angenommen der ehemalige Arbeitgeber hegt Ansprüche gegenüber dem ehemaligen Arbeitnehmer, oder das Verhältnis zum ehemaligen Arbeitnehmer ist durch irgendwelche Faktoren gestört, wird der Unternehmer nun mit einem machtvollen Instrument ausgestattet: Die EO-Anmeldung bleibt eine Zeit lang auf dem Bürotisch des verärgerten (ehemaligen) Chef liegen. Nach einiger Zeit wird sich die Arbeitslosenkasse beim Arbeitslosen mit einem Schreiben melden das die Zustellung von Unterlagen fordert und bei nicht-Erledigung innert 3 Monaten die Arbeitslosenentschädigung erlischt. Hierbei handelt es sich um die Differenz der Entschädigung von der Arbeitslosenkasse zur Erwerbsausfallentschädigung.

Es können also gut und gerne mehrere Monate vergehen, bis die Entschädigung für die dienstleistende Person eintrifft. Der ehemalige Arbeitgeber spielt das “Zünglein an der Waage” und kann, auch wenn widerrechtlich, die EO-Karte zurückhalten und den gesamten Ablauf verzögern. Durch gesetztliche Bestimmungen muss der arbeitslose Dienstleistende die Erwärbsausfallanmeldung an den ehemaligen Arbeitgeber senden. Da bleibt nur zu hoffen, dass dieser keine Selbstjustiz verübt und das “erhaltene Druckmittel” weiterleitet.

Anhand diesem Beispiel kann das vernetzte Denken, welches im Studium der Betriebswirtschat gefordert wird, sehr gut dargestellt werden.

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Anforderungen an einen Wettbewerbsvorteil

Sonntag, November 1st, 2009 by Mischa | Marketing | Keine Kommentare

Im Marketing wird oft vom sogenannten Wettbewerbsvorteil gesprochen. Doch was sind die Anforderungen an einen Wettbewerbsvorteil?

Die folgenden Merkmale zeigen eine Übersicht an die Anforderungen:

  • Kundenwahrnehmung: Die Leistungsvorteile sind vom Kunden aus als wesentliches Differenzierungsmerkmal zu erkennen und nicht vom eigenen Unternehmen aus.
  • Bedeutsamkeit: Der Vorteil ist bei einer vom Kunden als besonders wichtig eingeschätzten Leistungsdimension zu erzielen und hat kaufrelevant zu sein.
  • Dauerhaftigkeit: Der Wettbewerbsvorteil hat eine zeitliche Stabilität aufzuweisen und darf nicht kurzfristig imitiert werden können.

Oft wird auch derBegriff Erfolgsfaktor mit dem Wettbewerbvorteil gleich gestellt. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass der Erfolgsfaktor  die oben genannten Anforderungen nicht zwingend erfüllen muss. Erfolgsfaktoren können Massnahmen oder Leistungen eines Unternehmens sein, welche der Kunde nicht direkt wahrnemen kann, aber trotzdem massgeblich zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann (z.B. ein internes Informations- und Kommunikationssystem – CRM).

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Marketing und der entscheidungsorientierte Ansatz

Samstag, Oktober 31st, 2009 by Mischa | Marketing | Keine Kommentare

1. Schritt: Marketingsituation analysieren

Beeinflussbare Variablen: Interne Grössen, welche relative nach Stärken und Schwächen gewertet werden.

Nicht beeinflussbare Variablen: Externe Grössen, welche nach Changen und Risiken bewertet werden.

2. Schritt: Marketingziele festlegen

  • Ökonomische Ziele
    • Betriebswirtschaftliche Kategorien
  • Psychologische Ziele
    • Kognitive
      • Lernziele (Bekanntheit, Wissen)
    • Affektive
      • Emotionale Ziele (Image, Einstellung des Konsumenten)
    • Konative
      • Verhaltensorienterte Ziele (Handlung)

3. Schritt: Marketinginstrumente einsetzen

Werkzeuge mit denen ein Unternehmen gestaltend auf den Markt einwirken kann.

  • Produktgestaltung
  • Preisgestaltung
  • Promotionsgestaltung
  • Placegestaltung (Vertrieb)

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Das Marketinggesicht

Freitag, Oktober 30th, 2009 by Mischa | Marketing | Keine Kommentare

Das Marketinggesicht bezeichnet eine schematische Darstellung des Markt-Systems nach Kühn um sich die einzelnen Marktelemente besser merken zu können.

Das Marketinggesicht

Das Marketinggesicht

Das Marktsystem setzt sich aus den folgenden Elementen zusammen:

  • Eigenes Unternehmen
  • Konkurrenz
  • Externe Beeinflusser (z.B. Medien)
  • Handel, Absatzmittler
  • Kunde, Konsumenten, Produkteverwender
  • Umfeld, Umweltfaktoren:
    • soziale
    • technische
    • ökologische
    • ökonomische
    • politische
    • finanzielle
    • rechtliche

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Die Marketingstruktur

Donnerstag, Oktober 29th, 2009 by Mischa | Marketing | Keine Kommentare

Das Marketing besteht aus verschiedenen Teilbereichen. Die folgende Darstellung versucht diese Bereiche des Marketings strukturiert darzustellen:

Schematische Darstellung der Marketingstruktur

Schematische Darstellung der Marketingstruktur

Die Marketingstruktur setzt sich wie folgt zusammen:

  • Grundlagen
  • Marketingplanung
  • Marketingstrategie
  • Produktpolitik
  • Preispolitik
  • Kommunikationspolitik
  • Vertriebspolitik
  • Marketingorganisation
  • Marketingcontrolling
  • Marketingforschung

Man spricht bei den grünen Bereichen im Marketing auch von den vier “P”s. Aus dem Englischen stammend:

  • Product
  • Price
  • Promotion
  • Place

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Der Produktionsbaum

Dienstag, Oktober 20th, 2009 by Mischa | Produktion | Keine Kommentare

Schematische Darstellung eines Produktionsbaums

Schematische Darstellung eines Produktionsbaums

Der Produktionsbaum (auch Strukturstückliste genannt) zeigt schematisch die Aufschlüsselung eines Endprodukts in seine Bestandteile:

  • Baugruppen: Eine Baugruppe besteht aus weiteren Baugruppen oder Einzelteilen
  • Einzelteile: Die Einzelteile können nicht in weitere Baugruppen unterteilt werden

Die Elemente können in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt werden:

Beschaffungsteile

Die Beschaffungsteile werden ausserhalb des Unternehmens beschafft. Beispielsweise bei einem Lieferanten. Die Gründe können weitreichend sein, beziehen sich jedoch meist auf den Preis: Selbst zu produzieren wäre zu teuer, deswegen werden die Teile eingekauft.

Beschaffungsteile beziehen sich nicht nur auf einzelne Einzelteile, genauso können auch gesamte Baugruppen beschafft werden.

Produktionsteile

Produktionsteile werden selbst produziert. Sobald eine Baugruppe aus selbst produzierten Einzelteilen besteht, muss auch diese selbst produziert resp. zusammen gebaut werden. Anders gesagt kann eine Baugruppe nicht von einem Lieferanten stammen, wenn ein Einzelteil dieser Baugruppe selbst produziert wird.

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Der Maschinenkostensatz

Donnerstag, Oktober 15th, 2009 by Mischa | Produktion | 2 Kommentare

Begriff

Der Maschinenkostensatz (teilweise auch als Maschinenkostenstundensatz bekannt) bezeichnet die Kosten, die eine Maschine unter Berücksichtigung des Zinses, der Abschreibungen (Amortisation), des Raumaufwandes, der Energie- und Instandhaltungskosten in einer Stunde verursacht.

Zusammensetzung

Der Maschinenkostensatz setzt sich aus folgenden Werten zusammen:

  • Kalkulatorische Abschreibungskosten
  • Kalkulatorischer Zins
  • Raumkosten
  • Energiekosten
  • Unterhalt

Berechnung des Maschinenkostensatzes

Ausgangslage

Eine Maschine, die sowohl im 1-schitigen als auch im 2-schichtigen Betrieb eingesetzt werden kann, besitzt folgende Daten:

Anschaffungspreis (AP) inkl. Installation CHF 90′000.00
Wiederbeschaffungswert CHF 95′000.00
Restwert nach Nutzungszeit CHF 5′000.00
Amortisationsdauer bei 1-schichtigem Betrieb 10 Jahre
Amortisationsdauer bei 2-schichtigem Betrieb 8 Jahre
Soll-Einsatzzeit pro Schicht 1′600 Std. / Jahr
Kalkulatorischer Zinssatz 9 %
Flächenbedarf 6 m2
Raummiete pro m2 CHF 35.00 / Jahr
Antriebsleistung 5 kW
Strompreis pro kWStd. CHF 0.10
Instandhaltungskosten in % vom AP, 1-schichtig 8 % / Jahr
Instandhaltungskosten in % vom AP, 1-schichtig 14 % / Jahr

Berechnung anhand Lösungsraster

Um nun die Maschinenkostenberechnung durchzuführen hilft folgender Lösungsraster:

Kostenart Berechnung 1-schichtig
(CHF/Std.)
2-schichtig
(CHF/Std.)
kalk. Abschreibungskosten 1-schichtig: (95′000 – 5′000) : 10 = 9′000 : 1′600
2-schichtig: (95′000 – 5′000) : 8 = 11′250 : 3′200
5.63 3.52
kalk. Zinskosten 1-schichtig: 90′000 : 2 * 0.09 : 1′600
2-schichtig: 90′000 : 2 * 0.09 : 3′200
2.53 1.27
Raumkosten 1-schichtig: 35 * 6 : 1′600
2-schichtig: 35 * 6 : 3′200
0.13 0.07
Energiekosten 1-schichtig: 5 kW * 0.10
2-schichtig: 5 kW * 0.10
0.50 0.50
Instandhaltungskosten 1-schichtig: 90′000 * 0.08 : 1′600
2-schichtig: 90′000 * 0.14 : 3′200
4.50 3.94
Maschinenkostensatz 13.29 9.30

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